Gynäkologie
Vorsorgeuntersuchung
Der vaginale Ultraschall des kleinen Beckens Der Brustultraschall Immunologischer Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge Impfung zur steigerung der Immunabwehr der Scheide Untersuchung auf krebserregende Viren (HPV) am äußeren Muttermund Chlamydien Abstrich Hormonstatus Knochendichtemessung / Osteoporosefrüherkennung Früherkennungstest auf Blasenkrebs HIV-Test Impfungen / Grippeschutzimpfung
Verhütung, aber welche?
Schwangerschaftsbetreuung
Kinderwunsch
Präventionssprechstunde

Vorsorgeuntersuchung

Die regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchung hat das Ziel, bösartige Erkrankungen rechtzeitig zu entdecken, um eine effektive Therapie durchführen zu können. Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie gemäß den Krebsfrüherkennungsrichtlinien Anspruch auf die nachfolgend aufgeführten und von Ihrer Krankenkasse zu erstattenden Vorsorgeuntersuchungen: 

Messung des Blutdruckes

Untersuchung der Schamlippen, der Scheide, des Muttermundes

Abstrichentnahme zur Zellgewinnung vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal mit nachfolgender mikroskopischer Untersuchung der Zellen

Tastuntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke

Tastuntersuchung der Brüste und der Achselhöhlen ab dem 30. Lebensjahr

Tastuntersuchung des Enddarmes ab dem 45. Lebensjahr

Untersuchung auf Blut mittels Stuhltestbriefchen, ab dem 50. bis zum 54. Lebensjahr jährlich und ab dem 55. Lebensjahr jedes zweite Jahr; alternativ ab Ihren 55. Geburtstag sowie nach weiteren 10 Jahren eine Koloskopie (=Darmspiegelung)


Ergänzend zum Routineprogramm können Sie durch die Wahl ergänzender Untersuchungsmethoden die Sicherheit und Genauigkeit der Untersuchung erhöhen und dadurch die Entdeckung einer möglichen Erkrankung bereits im Frühstadium erreichen. Die frühzeitige Diagnostik des Gebärmutterkrebses und des Eierstockkrebses ist nur mit dem Vaginalultraschall des kleinen Becken möglich. Die Entdeckung des Brustkrebses kann durch Selbstuntersuchung sowie durch Brustultraschall und die Mammographie im Rahmen des Mammographiescreenings RLP oder NRW verbessert werden. Ein weiterer Abstrich dient dem Ausschluss anderer Scheideninfektionen.


Durch die folgenden Untersuchungen kann die Vorsorge entsprechend ergänzt werden:

→ Der vaginale Ultraschall des kleinen Beckens
→ Der Brustultraschall
→ Immunologischer Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge
→ Impfung zur Steigerung der Immunabwehr der Scheide
→ Untersuchungen auf Krebserregende Viren (HPV) am äußeren Muttermund
→ Chlamydien Abstrich
→ Hormonstatus
→ Knochendichtemessung / Osteoporosefrüherkennung
→ Früherkennungstest auf Blasenkrebs
→ HIV Test
→ Impfungen / Grippeschutzimpfung