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Impfungen

Infektionskrankheiten werden durch Erreger wie z. B. Bakterien und Viren übertragen. Die Ansteckung geschieht auf unterschiedlichen Wegen, wie etwa der Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen), durch Lebensmittel oder über verunreinigte Gegenstände (Schmierinfektion). Manche Erreger werden auch über direkten Kontakt über die Schleimhaut übertragen (z.B. HPV, Hepatitis B). Zu den sichersten Vorbeugemaßnahmen vor Infektionen gehören Impfungen. Am besten bringen Sie Ihren Impfausweis mit in die Sprechstunde, und wir prüfen, ob sie einen ausreichenden Impfschutz haben. Auf Wunsch werden Sie dann auch an eine fällige Impfung erinnert.

 

Grippeschutzimpfung saisonal von September bis Januar

Die Grippeimpfung ist eine vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung einer Influenza-Erkrankung („echte Grippe“). Die Impfung zielt nicht gegen banale „grippale Infekte“, die auch als Erkältung bezeichnet werden und von anderen Erregern hervorgerufen werden als die echte Grippe.

Es wird empfohlen, die Impfung möglichst jedes Jahr in der Zeit von September bis November durchführen zu lassen. Eine Impfung ist jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und sinnvoll, da der Schutz bereits ein bis zwei Wochen nach der Impfung voll ausgeprägt ist. Die Influenzaimpfung sollte jährlich erneuert werden, da sich die kursierenden Influenzavirus-Typen schnell verändern, so dass die Impfung des Vorjahres nur noch einen Teilschutz gegen den neuen Virusstamm bietet.

Eine Empfehlung für die Impfung gilt vor allem für Risikopersonen (alte Menschen, Personen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere), Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Personen, die häufig mit vielen Personen und Kranken in Kontakt. In einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (Berlin) wird die Influenzaimpfung generell für Personen ab 60 Jahre als Standard-Impfung (S) empfohlen. Für andere Personen in Deutschland ist die Influenzaimpfung durch die STIKO bei Vorliegen einer „Indikation“ (I) empfohlen, etwa bei bestimmten bestehenden Grundleiden, bei „Personen mit erhöhter Gefährdung (B/I), etwa bei medizinischem Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können“ oder in der Schwangerschaft . Die Impfung sollte im Herbst zwischen November und Januar erfolgen.

Bei Schwangeren ist das Komplikationsrisiko einer Influenzainfektion erhöht. In Deutschland wird deshalb von der STIKO seit 2010, Schwangere im zweiten oder dritten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft, bei zusätzlicher sonstiger Gefährdung schon im ersten Trimenon, gegen Influenza zu impfen.