Gynäkologie
Scheideninfektionen Blutungsstörungen Wechseljahrsbeschwerden Psychosomatische Medizin Schwerpunkt Onkologie Nachbetreuung von Tumorpatienten Schwerpunkt Ultraschall
Vorsorgeuntersuchung
Verhütung, aber welche?
Schwangerschaftsbetreuung
Kinderwunsch
Präventionssprechstunde


Wechseljahrsbeschwerden

Während der Wechseljahre ist die Produktion der Geschlechtshormone starken Turbulenzen ausgesetzt. Die Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron lässt insgesamt nach, aber nicht etwa gleichmäßig, sondern sprunghaft und unregelmäßig.

Durch die Hormonschwankungen kann es bei vielen Frauen zu mehr oder weniger ausgeprägten Beschwerden kommen. Zunächst zeigen Blutungsunregelmäßigkeiten durch Verkürzung oder Verlängerung des Zyklus, dass der Eisprung nicht mehr regelmäßig stattfindet und die Hormone dadurch eine Balancestörung durchmachen.

Später führt der zunehmende Östrogenmangel zur Zunahme von vegetativen Symptomen, wie der typischen Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und gesteigerter Nervosität bis schließlich die Periode endgültig aufhört.

Der Östrogenmangel kann dann in den folgenden Jahren zu organischen Veränderungen wie Scheidentrockenheit, Gewichtszunahme, Haut- und Haarproblemen und Osteoporose führen. Auch den Zeitpunkt der endgültigen Sterilität kann man durch Hormonanalysen bestimmen und die Osteoporose mittels Knochendichtemessung ausschließen.